
Am 6. März 2026 äußerten sich Alina Rohach, Projektmanagerin des Spanien- und Lateinamerika-Partnerschaftsprogramms am Transatlantic Dialogue Center, Bohdana Batsko, Projektassistentin desselben Programms, und Olha Kvashuk, Programmmanagerin von “Europe and the World” bei der International Renaissance Foundation, zu einer Kolumne von Israel López Gutiérrez, die in El Heraldo (einer mexikanischen nationalen Tageszeitung) veröffentlicht wurde.
Die Kolumne beleuchtet, wie sich die Rolle ukrainischer Frauen während des russischen Krieges ausgeweitet hat: Neben beruflichen und familiären Verpflichtungen engagieren sich Frauen zunehmend im Ehrenamt, in der Medizin, in der Zivilgesellschaft, im öffentlichen Leben und im Militär. Dem Artikel zufolge dienen derzeit rund „70.000“ Frauen in den ukrainischen Streitkräften.
Batsko betonte, dass die Rolle der Frauen in der Ukraine seit 2014 zunehmend an Bedeutung gewonnen habe, und beschrieb die „Doppelbelastung“, der viele Frauen ausgesetzt sind. Sie kümmern sich um ihre Kinder und führen den Haushalt, während sie zugleich arbeiten, um den Lebensunterhalt zu sichern, da die Männer in den Streitkräften dienen. Sie wies zudem darauf hin, dass sich viele junge Frauen aus Überzeugung für den Militärdienst entscheiden und sich bewusst sind, dass der Ausgang des Krieges auch von Frauen und nicht nur von Männern abhängt.
Rohach betonte, dass der Krieg die Veränderungen in der Rolle der Frauen in der ukrainischen Gesellschaft beschleunigt und Einschränkungen überwunden habe, die mit dem sowjetischen Erbe verbunden seien. Sie unterstrich, dass Frauen in den Streitkräften nicht auf administrative Positionen beschränkt seien: Viele von ihnen dienen an der Front und übernehmen Führungsaufgaben. Zudem verwies sie auf die zunehmende Rolle von Frauen in der öffentlichen Diplomatie, unter anderem auf den Anstieg der Zahl von Frauen im Botschafterdienst.
Lesen Sie die vollständige Kolumne von El Heraldo über den Link.
Dieses Projekt wurde von der International Renaissance Foundation unterstützt.