TDCs Mexiko-Outreach – Was die Mobilisierung der ukrainischen Zivilgesellschaft Partnern in Lateinamerika lehren kann

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März 12, 2026
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Am 12. März 2026 veröffentlichte Bohdana Batsko, Projektassistentin des Spanien- und Lateinamerika-Partnerschaftsprogramms am Transatlantic Dialogue Center, eine Kolumne in Opinión 51 (einer in Mexiko ansässigen digitalen Journalismus-Abonnementplattform, die von Kolumnistinnen geleitet wird), in der sie den zivilgesellschaftlichen Reflex beleuchtet, der die ukrainische und die mexikanische Gesellschaft in Krisenzeiten miteinander verbindet.

Batsko behauptet, dass beide Gesellschaften trotz ihrer geografischen Distanz einen ähnlichen Impuls zur Selbstorganisation teilen, horizontale Netzwerke aufbauen und einander schützen – oft schneller, als Institutionen reagieren können. Sie beschreibt den 24. Februar 2022 als einen gesellschaftlichen Bruch für die Ukrainerinnen und Ukrainer: „Wir wachten durch Explosionen auf.“ Die anfängliche Lähmung wich jedoch schnell einer praktischen Frage: „Welche Rolle habe ich?“ Dies löste eine breite Mobilisierung aus: die Organisation von Evakuierungsrouten, die Versorgung der Armee, die Unterstützung von Vertriebenen, Übersetzungen und das Sammeln von Spenden.

Ein zentraler Punkt der Kolumne ist, dass diese Mobilisierung nicht aus dem Nichts entstanden ist. Batsko führt sie auf die lange Tradition der Basisorganisation in der Ukraine und ein „gesundes Misstrauen“ gegenüber missbräuchlicher Machtausübung zurück, einschließlich des Erbes der Graniten Revolution von 1990. Sie weist zudem darauf hin, wie der Krieg die zivilgesellschaftlichen Verantwortlichkeiten erheblich erweitert – über Menschenrechtsarbeit, den Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter und die Kontrolle öffentlicher Ausgaben hinaus – hin zur Unterstützung von Veteranen und vertriebenen Frauen sowie zum Wiederaufbau von unten, und das alles unter Bedingungen ständiger Ungewissheit.

Der Text beleuchtet auch die geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Krieges und die Rolle von Frauen als Führungskräfte: Die Besatzung hat die Risiken für Frauen und Mädchen verschärft, doch Frauen sind keine passiven Opfer. Batsko verweist auf die wachsende Rolle von Frauen bei sicherheits- und managementbezogenen Entscheidungen, unter anderem darauf, dass derzeit mehr als „70.000“ Frauen in den Streitkräften der Ukraine dienen, während viele von ihnen zugleich ihre Familien finanziell versorgen und die Widerstandsfähigkeit ihrer Gemeinschaften stärken.

Lesen Sie die vollständige Kolumne in Opinión 51 über den Link.

Dieses Projekt wurde von der International Renaissance Foundation unterstützt.