Falschmeldung: Die USA zwingen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zur Fortsetzung der Kampfhandlungen und behindern Friedensabkommen

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April 8, 2022

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Solche Behauptungen werden in den russischen Medien verbreitet, um die Aggression, den Terror und den Krieg zu rechtfertigen, den Russland gegen die Ukraine führt. Außenminister Sergej Lawrow sagte: „Wir sehen darin eine Manifestation der Tatsache, dass das Kyjiwer Regime von Washington und seinen Verbündeten kontrolliert wird, die Präsident Selenskyj zur Fortsetzung der Kampfhandlungen drängen“, berichtet Lenta.ru.

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Tatsächlich ist es Russland, das die Ukraine dazu drängt, sich weiter zu verteidigen. Moskau glaubt, auf dem Territorium der Ukraine Krieg gegen die NATO und die USA zu führen. Zu den wichtigsten von Russland verbreiteten Narrativen gehört die Behauptung, die USA hätten die Ukraine über viele Jahre hinweg mit Waffen und Geld aufgepumpt, um zum geeigneten Zeitpunkt vor Russlands Haustür einen Brand zu entfachen. Doch die Ukraine hat bis zum 24. Februar, als Russland in die Ukraine einmarschierte, nie einen Kampf gegen Russland gesucht. Auch heute, im zweiten Kriegsmonat, plant die Ukraine nicht, Russland anzugreifen. Sie ist lediglich gezwungen, ihre Gebiete und ihre Staatlichkeit zu verteidigen. Nicht die Ukraine hat Russland angegriffen – sondern umgekehrt.

Solche von der russischen Propaganda verbreiteten Aussagen zeugen daher von ihrer Wut und Hoffnungslosigkeit, die durch die Erkenntnis, dass sich die ganze Welt zur Unterstützung der Ukraine zusammengeschlossen hat, noch größer werden. Andererseits unterstützen die USA die Ukraine weiterhin nachdrücklich – sowohl diplomatisch als auch finanziell. Die USA, ihre Verbündeten und Partner haben beispiellose Sanktionen gegen Russland verhängt, während zahlreiche westliche Unternehmen ihre Tätigkeit im Land eingestellt oder eingeschränkt haben.

Russland ist nicht bereit, den Krieg zu beenden, und wird die Aggression fortsetzen. Nach Ansicht der US-Regierung haben sich lediglich Moskaus Ziele und Pläne für die Invasion geändert; daher bereitet es sich auf eine neue Kriegsphase vor. Russland wird seine Hauptanstrengungen auf die Einnahme weiterer Gebiete im Donbas konzentrieren, um frühere militärische Fehlschläge zu verschleiern, vermutet der Berater des US-Präsidenten Jake Sullivan.

Das heißt, Russland zwingt die Ukraine tatsächlich dazu, weiter zu kämpfen und die Aggression abzuwehren. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums beläuft sich die Zahl der getöteten Invasoren seit dem 24. Februar, als Russland in das Land einmarschierte, auf fast 19.000. Putin setzt in den Kampfhandlungen in der Ukraine bewusst Soldaten aus Kleinstädten ein, die über Russlands weites Land verstreut liegen, um keine inneren Spannungen zu verschärfen.

Dies beweist, dass menschliches Leben in Russland keinen hohen Wert hat, insbesondere wenn es Menschen aus dem Nordkaukasus oder abgelegenen Dörfern und Städten betrifft. In diesem Bewusstsein rekrutiert Putin Männer aus diesen Orten und zahlt anschließend den Familien der Gefallenen Entschädigungen, die nach örtlichen Maßstäben hoch sind. Dies zwingt die Familien wiederum, zu schweigen und so die anhaltende Aggression gegen die Ukraine stillschweigend zu unterstützen.