TDC und Helsing beim NATO-Gipfel 2026: Kartierung des Sicherheitsdreiecks USA–EU–Ukraine

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Juli 7, 2026

Am 7. Juli veranstaltete das Transatlantic Dialogue Center (TDC) in Partnerschaft mit Helsing eine Nebenveranstaltung mit dem Titel “The Missing Angle: Mapping the U.S.–EU–Ukraine Security Triangle“ im Rahmen des ForumsAllies in Ankara“, das von der Münchner Sicherheitskonferenz und der SETA-Stiftung im Rahmen des NATO-Gipfels 2026 organisiert wurde.

Die Diskussion befasste sich mit der dringenden Notwendigkeit, eine pragmatische Sicherheitszusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der Ukraine angesichts divergierender strategischer Prioritäten und des andauernden russischen Krieges aufrechtzuerhalten. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Präsentation von Marianna Fakhurdinova, Koordinatorin des EU-Ukraine-Partnerschaftsprogramms beim TDC und CEPA Fellow, die sich auf die jüngste Studie des TDC “Das Dreieck USA–EU–Ukraine navigieren: Die transatlantische Sicherheitszusammenarbeit neu beleben“ stützte.

An der Podiumsdiskussion nahmen Bob Deen, Generaldirektor des Instituts Clingendael; Jason Israel, Auterion Senior Fellow für die Initiative für Verteidigungstechnologie bei CEPA und Gastdozent an der National Defense University; Benjamin Tallis, Leiter der Abteilung für Politik und Analyse bei Helsing; Tomáš Valášek, Mitglied des Nationalrats der Slowakei und ehemaliger Ständiger Vertreter der Slowakei bei der NATO teil.

Die GesprächsteilnehmerInnen untersuchten, wie die USA, die EU und die Ukraine ihre Zusammenarbeit in einem Moment aufrechterhalten können, in dem sich die Debatten über transatlantische Sicherheit häufig auf die Lastenteilung zwischen den USA und Europa konzentrieren, während die Rolle der Ukraine als im Gefecht erprobter Sicherheitsanbieter und aufstrebender verteidigungsindustrieller Partner nach wie vor zu wenig beleuchtet wird. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Zeitpläne und Fähigkeitslücken der konventionellen Abschreckung Europas, die sich wandelnde Arbeitsteilung bei Verteidigungstechnologie und -beschaffung sowie die strukturellen Hindernisse für eine tiefere verteidigungsindustrielle Integration zwischen der EU und der Ukraine, darunter Finanzierung, Regelungen zum geistigen Eigentum, Exportkontrollen und Wettbewerb.

Anstatt die Ukraine ausschließlich als Empfängerin von Sicherheitsunterstützung zu betrachten, betonte die Diskussion die Notwendigkeit, die Ukraine umfassender in die künftige europäische Sicherheitsarchitektur zu integrieren. Die Teilnehmenden befassten sich außerdem mit Mechanismen zur Sicherung langfristiger Verpflichtungen gegenüber der Ukraine trotz wechselnder Wahlzyklen, der Rolle der EU-NATO-Koordinierung und von Sicherheitsgarantien, Möglichkeiten der verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit und Ko-Produktion sowie der umfassenderen Herausforderung, auf die Annäherung zwischen Russland, China, Iran und Nordkorea zu reagieren.

Das TDC dankt den Mitgliedern der Parlamentarischen Versammlung der NATO, den VertreterInnen der Verteidigungsindustrie und den KollegInnen aus den Thinktanks, die zu diesem substanziellen Dialog beigetragen haben. Die Sitzung wurde vom TDC-Team organisiert, darunter Stepan Rusyn und Maksym Skrypchenko.