
Stepan Rusyn, Koordinator des Deutschland-Ukraine-Partnerschaftsprogramms beim Transatlantic Dialogue Center, war bei TVP World (dem englischsprachigen 24/7-Nachrichtensender Polens) zu Gast, um über die anhaltenden ukrainischen Tiefenschläge auf russischem Gebiet und deren wachsende Auswirkungen auf die militärische Logistik Russlands zu sprechen.
Im Interview erläuterte Rusyn, wie die ukrainische Kampagne mit Langstreckendrohnen zu einem zunehmend wichtigen Bestandteil der umfassenderen Abnutzungsstrategie des Landes geworden ist. Durch Angriffe auf Infrastruktur, die Russlands Kriegsanstrengungen unterstützt, versucht die Ukraine, Moskau materielle Kosten aufzuerlegen und zugleich die Bewegung, Versorgung und Koordination russischer Streitkräfte zu erschweren.
Er betonte, dass diese Angriffe im breiteren Kontext der asymmetrischen Antwort der Ukraine auf Russlands vollumfängliche Invasion verstanden werden sollten. Während Moskau weiterhin auf Masse, Umfang und anhaltenden Druck entlang der Frontlinie setzt, nutzt die Ukraine zunehmend Präzision, Innovation und eigene technologische Kapazitäten, um Russlands Fähigkeit zu untergraben, seine Kriegsmaschinerie aufrechtzuerhalten.
Rusyn wies darauf hin, dass die ukrainischen Tiefschlagfähigkeiten auch eine weiterreichende strategische Botschaft vermitteln: Russlands rückwärtige Gebiete sind nicht länger vollständig vor den Folgen seiner Aggression geschützt. Dies erzeugt zusätzlichen Druck auf die russische militärische Planung und unterstreicht die Bedeutung fortgesetzter westlicher Unterstützung für die Verteidigungsfähigkeit und technologische Resilienz der Ukraine.
Das vollständige Interview mit Stepan Rusyn finden Sie über den Link.