Maksym Skrypchenko für The New York Times: Die Ukraine wird angesichts abkühlender Beziehungen zu Washington zunehmend eigenständiger

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Mai 11, 2026
Cover image for: Maksym Skrypchenko for The New York Times: Ukraine Growing More Self-Reliant Amid Cooling Ties With Washington

Vor dem Hintergrund stockender Friedensverhandlungen und wachsender Unsicherheit hinsichtlich künftiger amerikanischer Unterstützung zitierte The New York Times in ihrer Analyse der sich wandelnden Beziehungen zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten Aussagen von Maksym Skrypchenko, Präsident des Transatlantic Dialogue Center.

Mit Blick auf die zunehmende Verteidigungseigenständigkeit der Ukraine merkte Skrypchenko an, dass selbst eine mögliche Aussetzung von Waffenlieferungen aus US-Produktion für die Ukraine nicht mehr denselben kritischen Einfluss hätte wie in früheren Phasen des Krieges. Wie er erläuterte, habe die Ukraine ihre eigenen Verteidigungsproduktionskapazitäten erheblich gestärkt und sei dadurch weniger von direkter amerikanischer Militärhilfe abhängig geworden. Er betonte jedoch, dass die nachrichtendienstliche Unterstützung der USA das am schwierigsten zu ersetzende Element bleibe, wenngleich europäische Alternativen diese Lücke schrittweise mitfüllen könnten.

„Wenn wir eines Morgens ohne all das aufwachen würden, wäre das nicht mehr die Katastrophe, die es früher gewesen wäre“, sagte Skrypchenko gegenüber The New York Times. „Es ist nicht mehr wie in der Biden-Ära, als wir so stark von amerikanischem Material abhängig waren.“

Der Artikel ordnet diese Aussagen in eine breitere Diskussion über die Bemühungen der Ukraine ein, sich an ein sich veränderndes transatlantisches Umfeld anzupassen, darunter der Ausbau der heimischen Waffenproduktion, die wachsende Verteidigungszusammenarbeit mit europäischen Partnern sowie die Vorbereitungen auf einen möglicherweise langwierigen Krieg mit Russland.

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