TDC-Experte bei Tot es mou: Zugeständnisse an Putin würden keine Stabilität bringen

Clock Icon 2 min read
Februar 24, 2025

Am 24. Februar 2025 trat Oleksandr Slyvchuk, Koordinator des Kooperationsprogramms für Spanien und Lateinamerika, in Tot es mou, einer Nachrichten- und Diskussionssendung des katalanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders TV3, auf, um Einblicke in den fortdauernden Kampf der Ukraine für Sicherheit und Souveränität zu geben.

Während der Diskussion betonte Slyvchuk, dass die Ukraine nach einem stabilen und dauerhaften Frieden strebe, nicht nach einem vorübergehenden Waffenstillstand, der in wenigen Jahren zusammenbrechen könnte. Er unterstrich, dass die Ukraine im Rahmen keiner Vereinbarung Gebiet abtreten werde, da solche Zugeständnisse Russland nur dazu ermutigen würden, sich wieder aufzurüsten und künftig weitere Aggression zu beginnen. Sowohl die ukrainische Regierung als auch die Gesellschaft seien in ihrer Entschlossenheit vereint, die Souveränität des Landes zu verteidigen.

Er ging auch auf das Streben der Ukraine nach Sicherheitsgarantien ein und betonte, dass die Mitgliedschaft in der NATO weiterhin die einzige verlässliche Lösung sei. Bilaterale Abkommen mit westlichen Partnern böten zwar politische, militärische und finanzielle Unterstützung, gewährleisteten jedoch keinen langfristigen Schutz vor einer weiteren russischen Invasion in den kommenden Jahren.

Slyvchuk hob die Frustration unter den Ukrainerinnen und Ukrainern über die fehlende Geschlossenheit innerhalb der EU und die wahrgenommene Untätigkeit des Westens hervor. Obwohl die Ukraine seit mehr als einem Jahrzehnt, seit der Maidan-Revolution von 2014, für die EU-Integration kämpft, wächst die Enttäuschung über Europas langsame Reaktion und schwache Verteidigungsindustrie. Ukrainerinnen und Ukrainer fühlen sich zunehmend isoliert, insbesondere im Kontrast zu der klaren und praktischen militärischen Unterstützung einiger Verbündeter.

Diese Meinung finden Sie über den Link.