
Am 20. Mai veranstaltete das Ukrainische Institut in der Buchhandlung „Sens“ eine öffentliche Präsentation neuer analytischer Studien zu kulturellen Landschaften und lokalen Kontexten in Argentinien, Mexiko und Brasilien. Die Veranstaltung versammelte über 100 Teilnehmende, darunter VertreterInnen diplomatischer Institutionen, des Kultursektors, von Expertengemeinschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Universitäten und Medien.
Im Anschluss an die Präsentation fand eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit der kulturellen Präsenz der Ukraine in Lateinamerika, den praktischen Herausforderungen der Arbeit in der Region sowie den Möglichkeiten für künftige Partnerschaften befasste. Alina Rohach, Projektleiterin des Spanien- und Lateinamerika-Partnerschaftsprogramms beim Transatlantic Dialogue Center, nahm an der Diskussion teil, um die Perspektive des TDC zum Aufbau eines nachhaltigen Engagements mit lateinamerikanischen Kultur- und Expertengemeinschaften vorzustellen.
Auf dem Podium saßen Oksana Dramaretska, Leiterin der Abteilung für Lateinamerika und die Karibik im ukrainischen Außenministerium und Botschafterin der Ukraine in Mexiko (2020–2025), sowie der Schriftsteller Yurii Andrukhovych. Die Diskussion wurde von Alim Aliev, stellvertretendem Generaldirektor des Ukrainischen Instituts, moderiert.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand eine zentrale Erkenntnis, die sich mit der Arbeit des TDC deckt: Eine sinnvolle Zusammenarbeit in Lateinamerika erfordert keine pauschalen Annahmen, sondern einen kontextsensiblen Ansatz, der auf lokalen Netzwerken, kulturellen Ökosystemen und dem langfristigen Aufbau von Beziehungen beruht.
Das TDC dankt dem Ukrainischen Institut für die Einladung und dafür, eine Plattform für einen substanziellen Austausch über die Stärkung der kulturellen Diplomatie und der Partnerschaften der Ukraine in der Region geschaffen zu haben.