
Am vergangenen Wochenende nahm Stepan Rusyn, Koordinator des Deutschland-Ukraine-Partnerschaftsprogramms beim Transatlantic Dialogue Center (TDC), an der Podiumsdiskussion“Lessons Learned from the War in Ukraine” im Rahmen der NorSec 2026 teil – der jährlich stattfindenden Nordic Security Conference, die von YATA Norge auf der Festung Akershus in Oslo organisiert wird.
An der Diskussion nahmen außerdem Agnieszka Homańska und Lars Peder Haga teil; moderiert wurde das Panel von Theodor Kilen Stoebner. Im Mittelpunkt standen mehrere zentrale Aspekte der Frage, wie die Erfahrungen der Ukraine im Krieg das europäische Denken über Verteidigung und Abschreckung prägen. Erörtert wurden unter anderem:
- der aktuelle Stand der Verhandlungen zwischen der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Russland sowie die strategische Positionierung der Ukraine in diesem Prozess;
- die Entwicklungen auf dem Gefechtsfeld;
- wesentliche technologische und doktrinäre Veränderungen der modernen Kriegsführung – vom Aufstieg der Drohnenkriegsführung und der Entstehung eines „transparenten Gefechtsfeldes“ bis hin zu weitreichenden Angriffen auf wirtschaftlich bedeutende Infrastruktur;
- die wichtigsten Lehren, die die Ukraine aus dem Krieg gezogen hat, und ihre Bedeutung für die europäischen Bemühungen um den Aufbau einer glaubwürdigen Abschreckung gegenüber Russland.
Wir danken YATA Norge sowie allen OrganisatorInnen und Teilnehmenden herzlich für die Möglichkeit, an dieser wichtigen Diskussion mitzuwirken. Unser besonderer Dank gilt außerdem den Podiumsteilnehmenden und Referierenden aller Konferenzveranstaltungen für ein inhaltlich starkes und hochkarätiges Programm.