Alina Rohach bei El Heraldo Radio: Warum „territoriale Kompromisse“ keinen dauerhaften Frieden für die Ukraine schaffen können

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März 5, 2026

Am 5. März 2026 war Alina Rohach, Projektmanagerin des Spanien- und Lateinamerika-Partnerschaftsprogramms am Transatlantic Dialogue Center, bei El Heraldo Radio zu Gast. In einem von Oscar Mario Beteta moderierten Radiointerview sprach sie über eine der umstrittensten Fragen in den aktuellen Debatten über die Beendigung des Krieges: die Umsetzbarkeit und die Folgen sogenannter „territorialer Kompromisse“.

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Rohach erläuterte, warum die Ukraine territoriale Zugeständnisse ablehnt, und betonte, dass die Abtretung von Territorien die grundlegenden Ursachen des Konflikts nicht beseitigt. Stattdessen berge ein solcher Ansatz die Gefahr, langfristige Instabilität zu verfestigen, indem er Aggression normalisiere und den Einsatz von Gewalt als politisches Instrument belohne – mit Sicherheitsfolgen, die weit über die Ukraine hinausreichten.

Im Gespräch wurde auch die Rolle der Vereinigten Staaten bei den Verhandlungen und ihr Einfluss auf die Gestaltung der Ergebnisse erörtert. Rohach wies darauf hin, dass die Position Washingtons die Rahmenbedingungen für den Druck auf die Konfliktparteien, den übergeordneten Verhandlungsrahmen und den konkreten Handlungsspielraum für mögliche Vereinbarungen beeinflusse.

Ihre zentrale Botschaft war eindeutig: Frieden müsse „echt und dauerhaft“ sein und dürfe nicht auf Kosten der Sicherheit und Souveränität der Ukraine erreicht werden.

Dieses Projekt wurde von der International Renaissance Foundation unterstützt.