Am 3. April 2025 nahmen das Transatlantic Dialogue Center und das Menschenrechtszentrum ZMINA im Rahmen ihres Besuchs in Lateinamerika an einer vom Argentinischen Rat für internationale Beziehungen (CARI) in Buenos Aires organisierten Diskussionsrunde teil. Die Veranstaltung wurde vom Ausschuss für eurasische Angelegenheiten ausgerichtet und brachte führende Stimmen aus Wissenschaft, Diplomatie und Medien zusammen, um über den aktuellen Krieg in der Ukraine und seine internationalen Auswirkungen zu sprechen.

Eröffnet wurde die Sitzung von Botschafterin Lila Roldán Vázquez, Generalsekretärin von CARI und Direktorin des Ausschusses für eurasische Studien. Zu den Hauptrednern gehörten Oleksandr Slyvchuk, Koordinator des Kooperationsprogramms für Spanien und Lateinamerika; Alina Rohach, Projektmanagerin dieses Programms; Tetiana Zhukova, Managerin für internationale Interessenvertretung bei ZMINA; Tamara G. Quiroga, argentinische Rechtsanwältin und Expertin für internationale Beziehungen; sowie James Gatica Matheson, ein in Buenos Aires ansässiger chilenischer Journalist.
Während der Diskussion konzentrierten sich die ukrainischen Vertreter auf Russlands anhaltenden Angriffskrieg gegen die Ukraine und unterstrichen dessen verheerende humanitäre Folgen sowie die geopolitischen Risiken für die internationale Gemeinschaft. Die Delegation erörterte außerdem verschiedene Szenarien, die sich in den kommenden Monaten je nach den Positionen wichtiger internationaler Akteure entwickeln könnten. Ein wesentlicher Teil des Runden Tisches war den von russischen Streitkräften in der Ukraine begangenen Menschenrechtsverletzungen gewidmet.
Der Runde Tisch bot einen wertvollen Raum für Reflexion und Austausch und ermöglichte argentinischen Fachleuten und Meinungsführern, Berichte aus erster Hand von der ukrainischen Zivilgesellschaft zu hören. Die Teilnehmenden bekräftigten die Bedeutung internationaler Solidarität und die Notwendigkeit, dass Lateinamerika eine aktive Rolle bei der Verteidigung von Menschenrechten, Frieden und Völkerrecht übernimmt.


