00:30
“Artemsil”, Europas größtes Salzunternehmen, hat aufgrund des Krieges die Arbeit pausiert. Durch den ständigen Beschuss wurden die Einrichtungen des Unternehmens teilweise beschädigt, wobei bisher kein Mitarbeiter getötet wurde. Auch Verbraucher im Ausland werden den Stopp von Artemsil spüren. Unter den Stammkunden des Werks sind Ungarn, Polen, Georgien, Moldawien, Aserbaidschan, Rumänien, sagte der Direktor des Unternehmens.
01:00
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine teilte mit, sie habe einen russischen Offizier identifiziert, der verdächtigt wird, den Beschuss friedlicher Siedlungen in der Region Charkiw angeordnet zu haben. Der Verdächtige ist Maksimov Serhiy Wiktorovytsch – Kommandeur der 138. Separaten motorisierten Schützenbrigade der 6. Armee der verbundenen Waffen des Westlichen Militärbezirks der Russischen Föderation. Nach Angaben der Behörde befahl er am 26. März seinen Untergebenen, ein schweres Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1 Buratino auf die Wohngebiete von Mala Rohan und Wilchiwka zu richten und einzusetzen.
02:00
In den vergangenen 24 Stunden haben die Besatzer 42 mal auf Siedlungen der Region Luhansk geschossen. Es gibt Opfer unter der Zivilbevölkerung.
03:00
Im Laufe des Tages führten die Russen 14 Schläge in der Region Donezk aus. Vierzig zivile Einrichtungen wurden zerstört. Es gibt Tote und Verwundete.
Der feindliche Beschuss schlug bei den Siedlungen Bachmut, Lyman, Soledar, Awdijiwka, Raigorodok, Luhanske, Zorja, Orliwka, Kalynowe, Adamiwka, Nju Jork, Piwnitschne, Sydorowe und Tonenke ein.
Russische Truppen griffen Zivilisten mit Flugzeugen, Panzern, schwerer Artillerie und Raketen an.
07:40
Drei Monate nach Beginn des großangelegten Krieges hielt Russland 125.000 km² ukrainisches Territorium besetzt, einschließlich bereits vor der großangelegten Invasion besetzter Gebiete. Die Schäden an der ukrainischen Infrastruktur wurden auf etwa 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Angaben stammen von Forbes. Das UN-Menschenrechtsbüro hatte seit Beginn der großangelegten Invasion fast 4.000 zivile Todesopfer registriert.
09:45
Die Russen konzentrieren nahezu alle ihre Streitkräfte, nämlich 25 taktische Bataillonsgruppen, um die Stadt Sewerodonezk zu erobern. In den Vorstädten wird gekämpft. Sewerodonezk steht weiterhin vollständig unter der Kontrolle der ukrainischen Behörden. Es ist jedoch äußerst schwierig, die Zivilbevölkerung zu evakuieren.
10:05
Die Türkei leitet die Schaffung eines humanitären Korridors in der Ukraine ein, um Kranke und Verwundete aus den Kriegsgebieten zu evakuieren.
10:55
Beim Verteidigen seines Heimatlandes starb der Meister der Ukraine im Boxen, Sportmeister der internationalen Klasse Oleh Prudkyj.
11:00
Am 23. Mai griffen die Besatzer die zivile Infrastruktur der Orte Huljajpole und Poltawka im Bezirk Polohy in der Region Saporischschja an. Die Räumlichkeiten einer örtlichen Druckerei in Huljajpole wurden beschädigt. Außerdem feuerten die Besatzer eine Granate in die Garage einer örtlichen Autowerkstatt. Im Dorf Poltawka wurden Privathäuser der Anwohner zerstört: Fenster und Türen wurden zerstört, Hausdächer beschädigt. Über die Opfer liegen keine Informationen vor.
12:10
Kyrylo Budanow, Leiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums, prognostizierte einen Wendepunkt im Krieg im August und einen Rückgang der aktiven Phase auf nahezu null bis zum Jahresende.
Er erklärte, dass die von den ukrainischen Truppen benötigten Waffen erst im August in erheblichen Mengen verfügbar sein würden. Er sagte außerdem, dass die ukrainischen Streitkräfte bis zum Jahresende zumindest in die besetzte Krim einrücken sollten.
12:35
In Mariupol wurden bei der Enttrümmerung eines mehrstöckigen Hauses etwa 200 Leichen mit hohem Zersetzungsgrad entdeckt.
14:35
Am Morgen, so der Leiter der Militärverwaltung der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, beschoss der Feind eines der größten Unternehmen der chemischen Industrie in Europa – den Hersteller „Azot“ in Sewerodonezk. Infolge des Beschusses sind vier Menschen ums Leben gekommen.
Die Intensität und die Zahl der Beschüsse in der Region Luhansk nehmen jeden Tag zu. Die russischen Truppen lenken alle Kräfte auf die Eroberung von Sewerodonezk und Lysytschansk.
15:45
In Lyman, Region Donezk, setzt sich heftiger feindlicher Beschuss fort, es gibt getötete und viele verletzte Einheimische. Wahrscheinlich befinden sich in der Stadt noch 7.000-8.000 Menschen, jedoch gibt es wegen des intensiven Beschusses zurzeit keine Möglichkeit, sie zu evakuieren.
16:10
Die Ukraine bestätigt, dass die russischen Truppen die Stadt Switlodarsk besetzt haben. In dieser Stadt befindet sich eines der größten Wärmekraftwerke in der Ukraine – Wuglegirska, welches etwa 10% des Bedarfs an Elektroenergie im Land deckt. Einheiten der ukrainischen Streitkräfte kontrollieren nach wie vor das Wärmekraftwerk selbst, der Feind hat nur die Stadt besetzt.
16:50
Der ukrainische staatliche Sicherheitsdienst teilte mit, er habe acht weitere Verdächtige im Zusammenhang mit Gräueltaten in der Region Kyjiw identifiziert. Sie stehen wegen folgender Verbrechen unter Verdacht: Morde an Zivilisten, Beschuss und Inbrandsetzen von Wohnhäusern, Folter und Inhaftierung von Menschen in Kellern ohne Essen und Wasser. Unter ihnen sind fünf reguläre russische Soldaten und drei Söldner der Gruppe „Wagner“.
17:55
82% der Ukrainer sind mit eventuellen territorialen Zugeständnissen zwecks Beendigung des Kriegs nicht einverstanden. Mittlerweile glaubt jeder zehnte unter den Befragten, dass zur Erreichung des Friedens und zur Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit die Ukraine auf manche Territorien verzichten kann. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Studie des Internationalen Instituts für Soziologie Kyjiw.
18:40
Die Besatzer führen Offensivaktionen in Richtung Donezk durch, – so der Generalstab.
Die russischen Truppen führten Luftangriffe auf Objekte der zivilen Infrastruktur in den Ortschaften Kramatorsk, Lyman und Slowjansk aus. Mit Unterstützung der Artillerie und Luftwaffe stoßen sie in Richtung Lyman vor. Die ukrainischen Streitkräfte halten weiter ihre Verteidigungslinien.
19:45
Ukrainische Partisanen verbreiten auf den vorübergehend besetzten Gebieten Flugblätter mit Versprechen, den Feind zu zerstören, – berichtet die Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte.
Solche Flugblätter erschienen in Berdjansk, Tokmak, Melitopol, Welykyj Burluk und anderen vorübergehend besetzten Orten.
20:40
Der Feind beschoss wieder die grenznahen Gebiete der Region Sumy.
Das Operative Kommando Nord meldete sieben Einschläge aus russischem Gebiet in Richtung des Dorfes Bojaro-Leschatschi, wahrscheinlich durch Mörserfeuer. Außerdem registrierte es acht Explosionen in der Nähe des Dorfes Towstodubowe.
21:50
Wolodymyr Selenskyj betonte, dass keine Verhandlungen mit Moskau geführt werden können, solange die russischen Truppen nicht aus den nach dem 24. Februar besetzten Gebieten vertrieben worden sind.
„Wir werden die Territorien, die nach dem 24. Februar besetzt wurden, zurückgewinnen, und nur danach werden wir zu den Verhandlungen mit Russland zurückkehren“, – erklärte der Präsident.
Dieser Text wurde automatisch aus dem englischen Original übersetzt. Das Original bleibt verfügbar, wenn Sie die Sprache der Website auf Englisch umstellen.