TDC co-organisierte die Diskussion „Vertrauen aufbauen und den Dialog zwischen der Ukraine und Brasilien stärken: Lehren aus der Vergangenheit und Perspektiven für die Zukunft“

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November 22, 2024

Am 22. November fand die Veranstaltung “Vertrauen aufbauen und den Dialog zwischen der Ukraine und Brasilien stärken: Lehren aus der Vergangenheit und Perspektiven für die Zukunft“ im Rahmen der Zweiten Internationalen Konferenz „Krim Global. Die Ukraine durch den Süden verstehen“ statt. Die Veranstaltung wurde vom Transatlantischen Dialogzentrum organisiert. Die Sitzung wurde von Diana Maslianchuk, einer politischen Analystin (TDC), moderiert.

The participants of the discussion:
– Uriã Fanchelli, international political analyst, author, and political commentator for CNN Portugal;
– Fernanda Magnotta, Coordinator of the International Relations Program at FAAP, Senior Researcher at CEBRI, Global Fellow at the Wilson Center, and CNN Brazil analyst;
– Marina Slhesarenko-Barreto, researcher at the Law and Democracy Cluster of the Brazilian Center for Analysis and Planning (Cebrap) and political analyst;
– Andrii Borodenkov, Counselor of the Embassy of Ukraine in Brazil;

Während der Diskussion betonte Uriã Fanchelli, dass die Ukraine jedes Recht habe, für ihre Freiheit zu kämpfen, und dass imperialistische Eingriffe in ihre Unabhängigkeit inakzeptabel seien.

Andrii Borodenkov hob die Bewahrung der Sprache und Kultur der ukrainischen Gemeinschaft in Brasilien hervor, die gleichzeitig erfolgreich in die brasilianische Gesellschaft integriert wurde. Er merkte auch an, dass die offiziellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern 1990 begannen, mit bedeutendem Potenzial für die Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Energie und High-Tech-Industrien, das bisher jedoch nicht ausreichend genutzt wird.

Fernanda Magnotta wies darauf hin, dass die Außenpolitik Brasiliens von Pragmatismus und Partnerschaften mit verschiedenen Akteuren geprägt ist, was häufig dazu führt, dass seine Position zu internationalen Fragen, einschließlich der Ukraine, als ambivalent wahrgenommen wird. Dieser Ansatz wird als eine Strategie der Resilienz verstanden. Sie betonte auch, dass die Außenpolitik Brasiliens stark von den innenpolitischen Dynamiken beeinflusst wird.

Marina Slhesarenko-Barreto unterstrich die starken Digitalisierungsinitiativen der Ukraine und schlug vor, dass beide Länder von einem Austausch von Erfahrungen in diesem Bereich profitieren könnten. Sie betonte auch die Komplexität der brasilianischen Politik und wies auf die Unterscheidung zwischen institutionellen Politiken und den Perspektiven der Zivilgesellschaft hin.

Fernanda Magnotta fasste die Diskussion zusammen und nannte die wichtigsten Punkte für das Engagement der Ukraine in Brasilien. Sie schlug vor, dass die Ukraine gemeinsame demokratische Werte und ähnliche Erfahrungen mit politischen Krisen betonen könnte, wenn sie mit der aktuellen brasilianischen Regierung interagiert. Sie schloss mit der Feststellung, dass die Herausforderungen der Ukraine das Scheitern des globalen Sicherheitssystems verdeutlichen, das dem Land keinen ausreichenden Schutz bieten konnte.

Die Veranstaltung trug zu einem tieferen Verständnis der gemeinsamen Herausforderungen und Aussichten für die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Brasilien bei.