TDC-Präsident nahm am Ukrainian Central European Forum 2025 teil

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Dezember 19, 2025

Am 16. Dezember nahm der Präsident des Transatlantic Dialogue Center, Maksym Skrypchenko, an der Podiumsdiskussion “Is America Still In? How can Europe fill the Gap? Consequences for Regional Stability?” teil. Gemeinsam mit prominenten ukrainischen, EU- und US-amerikanischen Sprecherinnen und Sprecher gelang es, wertvolle Einsichten zur Rolle der USA in einer sich wandelnden europäischen Sicherheitslandschaft zu gewinnen.

Im Rahmen der intensiven Diskussionen auf dem Ukrainian Central European Forum 2025, das vom Foreign Policy Council “Ukrainian Prism” organisiert wurde, betonte der TDC-Präsident die dringende Notwendigkeit für europäische Entscheidungsträger, den Ansatz der USA in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen grundlegend zu überdenken.

Er ist überzeugt, dass die Tendenz zu einer systematischen Reduzierung der Ausgaben zugunsten von Verbündeten unter der Trump-Administration unabhängig vom nächsten US-Präsidenten fortbestehen dürfte. Vor diesem Hintergrund müsse die EU ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Kapazitäten zur Sicherung der Region ausbauen und ihre spürbare Abhängigkeit von externen Verbündeten verringern.

Unter den weiteren besprochenen Themen wurde Folgendes erwähnt:

  • Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA verändert die bisherige Sicht auf die Partnerschaft zwischen den USA und der EU;
  • Die neuen Trends in der amerikanischen Außenpolitik sollten von den EuropäerInnen als Chance zur Weiterentwicklung und zur Stärkung ihrer Einheit, insbesondere im Sicherheitsbereich, verstanden werden;
  • Die Beteiligung der USA an Verhandlungen bezüglich des russischen Krieges gegen die Ukraine wird trotz möglicher Rückzugsankündigungen Trumps weiterhin deutlich bleiben.

Gleichzeitig bleiben die USA ein zentraler Partner für die EU und die Ukraine, auch wenn die Beziehungen zu diesem Staat heute neue strategische Ansätze erfordern, unterstrich Maksym Skrypchenko. Eine bloße Anpassung an aktuelle Entwicklungen sei nicht ausreichend, weil langfristige Sicherheits- und Verteidigungsüberlegungen für Europa Vorrang haben sollten.