Im Rahmen ihres Arbeitsbesuchs in Lateinamerika trafen sich Vertreter:innen des Transatlantic Dialogue Center (TDC) und des Menschenrechtszentrums ZMINA am 6. April in Buenos Aires mit Mitgliedern der Asociación Ucrania de Cultura PROSVITA – einer der ältesten ukrainischen Kulturinstitutionen in Lateinamerika.



Während des Treffens hatte die ukrainische Delegation Gelegenheit, mehr über die Entstehung und die aktuelle Tätigkeit von PROSVITA zu erfahren, die eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung der ukrainischen Identität und des kulturellen Gedächtnisses über Generationen hinweg in der Diaspora gespielt hat. Der Gedankenaustausch war ein wichtiger Moment der Verbindung zwischen der ukrainischen Zivilgesellschaft und den Gemeinden der Diaspora, die durch gemeinsame Werte und eine gemeinsame Mission vereint sind.
Im Rahmen des Besuchs wurde auch eine öffentliche Präsentation mit dem Titel „Die Ukraine widersteht: Was verbergen die Friedensvorschläge?“ gehalten, in der eine zivilgesellschaftliche Perspektive auf mögliche Zukunftsszenarien des Krieges und die Frage, was einen gerechten Frieden ausmacht, geboten wurde. Die Diskussion befasste sich mit dem anhaltenden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der aktuellen Lage vor Ort und den Risiken, die von oberflächlichen oder aufgezwungenen Friedensabkommen ausgehen, welche die Gerechtigkeit und die Souveränität der Ukraine missachten.
Der Dialog bot Raum für eine gemeinsame Reflexion über den Kampf für Wahrheit und Würde und trug zur Stärkung der Beziehungen zwischen der Ukraine und ihrer globalen Diaspora bei. In einem Moment tiefgreifender Herausforderungen hallen die Stimmen der ukrainischen Zivilgesellschaft weiterhin über Grenzen hinweg – sie verdeutlichen die Forderung nach einem gerechten und dauerhaften Frieden.


