{"id":10979,"date":"2023-04-20T10:24:47","date_gmt":"2023-04-20T07:24:47","guid":{"rendered":"https:\/\/tdcenter.org\/?p=10979"},"modified":"2025-08-02T10:09:09","modified_gmt":"2025-08-02T07:09:09","slug":"perspectives-of-ukraines-security-umbrella-the-countrys-latest-pacts-and-alliances","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdcenter.org\/de\/2023\/04\/20\/perspectives-of-ukraines-security-umbrella-the-countrys-latest-pacts-and-alliances\/","title":{"rendered":"Aussichten f\u00fcr den Sicherheitsschirm der Ukraine: Die neuesten Pakte und B\u00fcndnisse"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-quick-download-button-download-button aligncenter qdbn-wrapper\"><div class=\"qdbn\" data-plugin-name=\"qdbn\" data-style=\"small\" data-file=\"hide-file\" data-size=\"hide-size\"><div class=\"qdbn-download-button-inner\"><button type=\"button\" data-button-type=\"small\" class=\"g-btn f-l\" style=\"background-color:#0e107b;color:#ffffff;border-radius:25px;border:1px solid #e2e2e2\" data-attachment-id=\"19250\" data-page-id=\"8262\" data-post-id=\"\" data-have-external=\"false\" data-external-url=\"\" data-wait-duration=\"0\" data-target-blank=\"true\" data-msg=\"Please wait...\" data-member=\"0\" data-has-icon-dark=\"false\" title=\"Herunterladen\"><span class=\"download-btn-icon\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 24 24\" width=\"22\" height=\"22\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M18 11.3l-1-1.1-4 4V3h-1.5v11.3L7 10.2l-1 1.1 6.2 5.8 5.8-5.8zm.5 3.7v3.5h-13V15H4v5h16v-5h-1.5z\"><\/path><\/svg><\/span><span>Herunterladen<\/span><\/button><p class=\"up\" style=\"background:transparent;border-radius:0\"><i class=\"fi fi-pdf\"><\/i><\/p><p class=\"down\" style=\"background:transparent;border-radius:0\"><i class=\"fi-folder-o\"><\/i><span class=\"file-size\">723 KB<\/span><\/p><\/div><\/div><quick-download-button-info class=\"qdb-btn-info\"><\/quick-download-button-info><\/div>\n\n\n\n<p>Staaten sind die einzigen V\u00f6lkerrechtssubjekte, die \u00fcber internationale Rechtsf\u00e4higkeit verf\u00fcgen, d.h. diplomatische und konsularische Beziehungen pflegen, Mitglieder internationaler Organisationen sind, Abkommen abschlie\u00dfen, internationale Verantwortung tragen, Staatsb\u00fcrgerschaft anbieten usw. Als Teilnehmer an den internationalen Beziehungen muss die Ukraine ihre Ziele, Bed\u00fcrfnisse, Handlungsm\u00f6glichkeiten und die ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel verstehen, um in der Welt rational und im Einklang mit ihren eigenen Interessen zu agieren. In den letzten Jahren hat die Ukraine vor dem Hintergrund aufkommender Bedrohungen erkannt, dass es notwendig ist, ihre Sicherheit zu stabilisieren und ihre internationale Position durch die Teilnahme an kollektiven Sicherheits- und Verteidigungsmechanismen zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Ukraine keine Garantien von der NATO und keinen \u201eSicherheitsschirm\u201c der Europ\u00e4ischen Union genie\u00dft, hat sich die ukrainische Diplomatie auf die Schaffung eines regionalen Kooperationsnetzes in Form kleiner B\u00fcndnisse konzentriert. So entstanden das Assoziierte Trio (Ukraine-Moldau-Georgien), das Lublin-Dreieck (Ukraine-Polen-Litauen) und der britisch-polnisch-ukrainische trilaterale Pakt. \u00c4hnliche Taktiken wurden von allen neuen EU- und NATO-Mitglieder angewandt. Durch regionale Vereinigungen demonstrierten sie die M\u00f6glichkeit der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, st\u00e4rkten die Beziehungen zu den Nachbarn, wurden in der internationalen Umfeld sichtbarer und zeigten, dass sie den gr\u00f6\u00dferen B\u00fcndnissen mit anderen Staaten beitreten k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen dem 14. und 16. Januar 2023 f\u00fchrte die Forschungsgruppe \u201eRating\u201c eine Meinungsumfrage durch, um die \u00f6ffentliche Auffassung von dem m\u00f6glichen Beitritt der Ukraine zu den Sicherheitsb\u00fcndnissen wie der NATO oder der Bildung einer milit\u00e4rpolitischen Koalition zwischen der Ukraine, Polen und dem Vereinigten K\u00f6nigreich oder zwischen der Ukraine, Polen und Litauen einzusch\u00e4tzen. Den Umfrageergebnissen zufolge bef\u00fcrworten 85 % der Befragten die Idee, ein milit\u00e4rpolitisches B\u00fcndnis zwischen der Ukraine, Polen und dem Vereinigten K\u00f6nigreich zu bilden. Die Gr\u00fcndung eines milit\u00e4rpolitischen B\u00fcndnisses zwischen der Ukraine, Polen und Litauen wurde von 80 % der Befragten untert\u00fctzt. F\u00fcr den NATO-Beitritt sprachen sich 86 % aus, was den h\u00f6chsten Prozentsatz an Unterst\u00fctzung in der Geschichte der Umfrage ausmachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier analysieren wir die Grundlage f\u00fcr die Zusammenarbeit im Rahmen der oben erw\u00e4hnten Koalitionen und die Aussichten f\u00fcr die Schaffung von Sicherheitsb\u00fcndnissen aufgrund ihrer Vereinbarungen sowie f\u00fcr den NATO-Beitritt der Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Das Lublin-Dreieck<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Initiative des Lublin-Dreiecks (L3) wurde auf der Grundlage einer Erkl\u00e4rung gegr\u00fcndet, die beim Treffen der Au\u00dfenminister Polens, Litauens und der Ukraine am 28. Juli 2020 in Lublin verabschiedet wurde. Das Format bezieht sich auf das historische, politische und kulturelle Erbe der Republik der Drei Nationen \u2014 Polen, Litauen und der Rus-Ukraine, anders bekannt als dreieinige Adelsrepublik Polen-Litauen-Ruthenien. Das Lublin-Dreieck ist ein Konzept, das die Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen f\u00f6rdert. \u201eDie Gr\u00fcndung des Lublin-Dreiecks wird praktische Bedeutung f\u00fcr die politische Zusammenarbeit, die milit\u00e4rische Zusammenarbeit und sonstige Zusammenarbeit haben\u201c, erkl\u00e4rte der litauische Au\u00dfenminister bei der Gr\u00fcndungssitzung in Lublin optimistisch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"740\" height=\"424\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10981\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-8.png 740w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-8-600x344.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-8-18x10.png 18w\" sizes=\"(max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Rahmen des Lublin-Dreiecks wurden die folgenden Bereiche der Zusammenarbeit festgelegt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Regionalpolitik und Sicherheit. Bek\u00e4mpfung der aggressiven Politik Russlands in der Region und Nutzung der NATO-Kapazit\u00e4ten zur Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit in der Region.<\/li>\n\n\n\n<li>Handel, Investitionen und Strukturprojekte zur Gew\u00e4hrleistung des regionalen Zusammenhalts, der Entwicklung und der Sicherheit im weitesten Sinne.<\/li>\n\n\n\n<li>Zivilgesellschaft und soziale Kommunikation. Schaffung horizontaler Verbindungen zwischen den Staaten durch die Zivilgesellschaft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die institutionelle Dimension der Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative umfasst Gipfeltreffen von Staats- und Regierungschefs, Treffen von Parlamentspr\u00e4sidenten, Au\u00dfenministern und Verbindungsbeamten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sicherheitsdimension ist in der Agenda des Lublin-Dreiecks sehr wichtig. Aufgrund ihrer territorialen N\u00e4he zu Russland und ihrer historischen Erfahrung haben Polen, Litauen und die Ukraine eine \u00e4hnliche Vorstellung von \u201etraditionellen\u201c milit\u00e4rischen und politischen Bedrohungen sowie einer neuen Art von Bedrohung in Form von Desinformation. Russland wird in diesen L\u00e4ndern als die Hauptquelle solcher Bedrohungen angesehen. In diesem Zusammenhang sollte die Initiative als wichtiges Forum f\u00fcr die regionale Zusammenarbeit dienen, um die regionale Stabilit\u00e4t angesichts der aggressiven Politik Russlands aufrechtzuerhalten. Dies liegt im Interesse aller Staaten, zumal die Ukraine aufgrund der klarer Artikulation ihrer Bestrebungen nach NATO-Mitgliedschaft auf die Unterst\u00fctzung ihrer Nachbarn (B\u00fcndnismitglieder) in dieser Hinsicht angewiesen ist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"702\" height=\"469\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-9.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10982\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-9.png 702w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-9-600x401.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-9-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, der polnische Pr\u00e4sident Andrzej Duda und der litauische Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda haben die Lublin-Dreieck-Erkl\u00e4rung zur Unterst\u00fctzung des Beitritts der Ukraine zur EU und NATO unterzeichnet. Quelle: Holos Ukrajiny<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Pr\u00e4sidenten der Ukraine, Polens und Litauens, Wolodymyr Selenskyj, Andrzej Duda und Gitanas Naus\u0117da, machten in einer Erkl\u00e4rung vom 11. Januar 2023 auf dem Gipfeltreffen des Lublin-Dreiecks in Lwiw vor allem deutlich, dass Litauen und Polen die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine unterst\u00fctzen und einen Konsens unter den Verb\u00fcndeten in dieser Frage anstreben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lublin-Dreieck stellt nicht nur die politische Unterst\u00fctzung seiner Mitglieder sicher, sondern st\u00e4rkt auch seine eigene Position im Rahmen des regionalen Umfelds Mittel- und Osteuropas und der NATO-Sicherheitsarchitektur. Es wird leichter sein, bestimmte L\u00f6sungen und Entscheidungen durchzusetzen, wenn es einen \u201egemeinsamen Standpunkt des Lublin-Dreiecks\u201c oder \u201eInteressen des Lublin-Dreiecks\u201c gibt, als wenn man auf der Grundlage der Interessen und des Potenzials der einzelnen Staaten \u201eeins zu eins\u201c spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit bezieht sich das Litauisch-Polnisch-Ukrainische Brigadekampfteam (nota bene in Lublin stationiert) auf die jahrhundertelange Tradition der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit der drei L\u00e4nder. Diese Kooperation kann sich zu einer umfassenderen Verteidigungsvereinbarung entwickeln, die beispielsweise die Unterst\u00fctzung im Falle eines Konflikts mit einem Drittland voraussetzt (der Umfang dieser Zusammenarbeit kann von technischer Hilfe bis hin zur begrenzter milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung reichen).<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einige erste Ergebnisse einer solchen Zusammenarbeit. Am 11. Januar traf sich Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mit den Staats- und Regierungschefs Polens und Litauens, Andrzej Duda und Gitanas Nauseda, und es wurden wichtige Entscheidungen f\u00fcr die Ukraine und ihre Reaktion auf die russische Aggression getroffen. Andrzej Duda erkl\u00e4rte, dass <em>\u201eim Rahmen der Bildung einer internationalen Koalition eine Kompanie von Leopard-Panzern in die Ukraine verlegt wird. Polen hat in dieser Hinsicht bereits eine Entscheidung getroffen.\u201c<\/em> Pr\u00e4sident Selenskyj bedankte sich bei Polen f\u00fcr die Entscheidung, die Panzer zu liefern. Dar\u00fcber hinaus sagte er, dass Litauen der Ukraine Luftverteidigungs- und Flugabwehrsysteme zur Verf\u00fcgung stellen werde. Der litauische Staatschef best\u00e4tigte dies, gab aber nicht an, um welche Waffen es sich handelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der andauernde Krieg auf ukrainischem Territorium erfordert eine intensive Arbeit des ukrainischen Verteidigungssektors. Von der Zusammenarbeit in diesem Bereich k\u00f6nnten auch die Ukraine und Polen profitieren, denn die beiden L\u00e4nder sind an der Modernisierung ihrer Streitkr\u00e4fte interessiert. Das Lublin-Dreieck k\u00f6nnte in ein milit\u00e4rpolitisches B\u00fcndnis umgewandelt werden, da die B\u00fcndnismitglieder heute mehr denn je durch eine gemeinsame Bedrohung in Gestalt von Russland geeint sind. Die Formel des Dreiecks ist vorerst jedoch eine <strong>Konsultationsplattform<\/strong>, die Institutionalisierung der neuen Initiative steht also nicht zur Debatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine engere Zusammenarbeit im Rahmen des Lublin-Dreiecks k\u00f6nnte in Zukunft durch angespannte Beziehungen behindert werden, die durch unterschiedliche Interessen, gegenseitige Wahrnehmung und Geschichtspolitik bedingt sind. Dies ist am deutlichsten in den polnisch-ukrainischen und polnisch-litauischen Beziehungen erkennbar: In diesem Zusammenhang kann die Initiative zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen f\u00fchren, indem Interessenkonflikte vermindert werden; doch sie kann auch ein Schwachpunkt sein, z.B. wenn in einem Land die Kreise an die macht kommen, die von den Nachbarl\u00e4ndern historisch als feindlich betrachtet sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Britisch-polnisch-ukrainischer trilateraler Pakt<\/h4>\n\n\n\n<p>Der britisch-polnisch-ukrainische trilaterale Pakt ist ein trilaterales Format milit\u00e4rischer und politischer Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Polen und der Ukraine mit dem Ziel, der russischen Bedrohung entgegenzuwirken und die europ\u00e4ische Sicherheit zu f\u00f6rdern. Der Ausbau einer neuen Achse London-Warschau-Kyjiw f\u00e4llt mit einer deutlichen Verschlechterung der Sicherheitslage an den ukrainischen Grenzen und der aktiven Waffenlieferungen des Vereinigten K\u00f6nigreichs an die Ukraine zusammen. Vertreter der drei neu verb\u00fcndeten Staaten sagten in einer Erkl\u00e4rung, die L\u00e4nder h\u00e4tten \u201etiefe historische Verbindungen\u201c und \u201eeine gemeinsame Geschichte der Konfrontation mit Aggressoren, die die Freiheit in Europa bedrohen\u201c. Erkl\u00e4rtes Ziel des B\u00fcndnisses ist es, \u201egemeinsam f\u00fcr Stabilit\u00e4t zu sorgen und die Widerstandsf\u00e4higkeit der Ukraine zu st\u00e4rken, indem die Demokratie entlang der Grenze in Osteuropa ausgebaut wird\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"589\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10983\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-10.png 787w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-10-600x449.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-10-768x575.png 768w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-10-16x12.png 16w\" sizes=\"(max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Quelle: Council on Geostrategy (Rat f\u00fcr Geostrategie)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Ukraine initiierte diese trilaterale Zusammenarbeit im Oktober 2021. Am 1. Februar 2022 k\u00fcndigte der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba ein kleines B\u00fcndnis zwischen der Ukraine, dem Vereinigten K\u00f6nigreich und Polen an. Das B\u00fcndnis hat seine Arbeit in der Praxis am 17. Februar 2022 aufgenommen, es hat aber noch keinen offiziellen Namen und ist nicht dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>ie Zusammenarbeit konzentrierte sich urspr\u00fcnglich auf die Koordinierung der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Krim-Plattform, die Kooperation in den Bereichen Cyber- und Energiesicherheit sowie die St\u00e4rkung der strategischen Kommunikation. Die Zusammenarbeit innerhalb des B\u00fcndnisses k\u00f6nnte auch milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung und Interaktion umfassen. Derzeit ist es jedoch unklar, ob dies die vorrangigen Bereiche der Kooperation sein werden. Dies liegt daran, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich der Ukraine direkt und nicht im Rahmen eines B\u00fcndnisses Hilfe leistet.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"741\" height=\"494\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-11.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10984\" style=\"width:741px;height:494px\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-11.png 741w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-11-600x400.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-11-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 741px) 100vw, 741px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die britische Au\u00dfenministerin Liz Truss (links) und der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an ihre Gespr\u00e4che am 17. Februar 2022 in Kyjiw. (Foto: Jefrem Lukazkyj\/Pool\/AFP via Getty Images)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der ukrainische Milit\u00e4rexperte Oleh Schdanow vermutet, dass falls die drei L\u00e4nder als Verb\u00fcndete eine Einigung erzielen k\u00f6nnten, w\u00fcrde die Verteidigungskooperation wahrscheinlich nicht nur technische Unterst\u00fctzung, sondern auch die Koordinierung vom Milit\u00e4rpersonal und -kommando und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung umfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Interesse der Ukraine an dieser Art der Zusammenarbeit ist damit zu erkl\u00e4ren, dass es einfacher sein w\u00fcrde, sich auf praktische und konkrete Hilfe von den L\u00e4ndern zu verlassen, die schon bereit sind, Hilfe zu leisten. Das hei\u00dft, es w\u00e4re keine Zeit ben\u00f6tigt, um einen Konsens zwischen L\u00e4ndern in gr\u00f6\u00dferen B\u00fcndnissen wie der Europ\u00e4ischen Union oder der NATO zu erreichen. Polen und das Vereinigte K\u00f6nigreich haben jedoch Gewicht in diesen B\u00fcndnissen, und wie im Fall des Lublin-Dreiecks k\u00f6nnen sie die Position und die W\u00fcnsche der Ukraine besser vermitteln, sei es in der EU oder in der NATO.<\/p>\n\n\n\n<p>Oleksij Danilow, Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, glaubt, dass die Ukraine ein Verteidigungsb\u00fcndnis mit einer Atommacht bilden muss. In einem Interview vom 15. M\u00e4rz gab der Politiker an, dass ein solches Land das Vereinigte K\u00f6nigreich sei.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eViele internationale Organisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegr\u00fcndet wurden, haben keinen Einfluss und \u00e4u\u00dfern nur ihre Besorgnis. Die Ukraine muss einem neuen Verteidigungsb\u00fcndnis beitreten, zu dem auch eine Atommacht geh\u00f6rt. Derzeit ist es das Vereinigte K\u00f6nigreich.\u201c<\/em> Danilows Worte wurden vom Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats zitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Teilnahme an der trilateralen Kooperationsinitiative verfolgt das Vereinigte K\u00f6nigreich eine \u201eGlobal Britain\u201c-Politik und versucht, eine aktive Rolle in der Welt au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union zu spielen. Das Konzept des \u201eGlobal Britain\u201c wurde erstmals in dem Grundsatzdokument \u201eGlobal Britain in a Competitive Age\u201c erw\u00e4hnt, ein Jahr nach dem Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus der Europ\u00e4ischen Union. In diesem Dokument wurde Russland als Hauptbedrohung f\u00fcr die NATO und das Vereinigte K\u00f6nigreich bezeichnet. Gleichzeitig wurde die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine sowie die Bereitschaft, bei dem Ausbau der ukrainischen Streitkr\u00e4fte zu helfen, betont. Da nicht alle NATO-Staaten bereit sind, der russischen Bedrohung entschlossen entgegenzutreten, setzt Gro\u00dfbritannien weiterhin auf die Taktik kleiner B\u00fcndnisse, um in Osteuropa effektiver zu arbeiten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"463\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-12.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10985\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-12.png 696w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-12-600x399.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-12-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki und der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal bei einer Pressekonferenz im Anschluss an ihre Gespr\u00e4chen am 1. Februar 2022 in Kyjiw. REUTERS\/Valentyn Ogirenko<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Russland ist auch eine Bedrohung f\u00fcr Polen; der Ausbau der Verteidigungsf\u00e4higkeiten der Ukraine wird also Auswirkungen auf die Sicherheit Polens haben. Zudem st\u00e4rkt Polen durch seine aktive Teilnahme an kleinen B\u00fcndnissen seine Position in der EU und der NATO. Laut dem polnischen Ministerpr\u00e4sidenten Mateusz Morawiecki besteht der Hauptvorteil des neuen Kooperationsformats in der St\u00e4rkung der regionalen Sicherheit. Der hybride Angriff des Lukaschenko-Regimes an der polnisch-belarussischen Grenze ist f\u00fcr Polen ein zus\u00e4tzliches Argument. Ein weiteres Sicherheitsproblem f\u00fcr Polen ist die vermutlich dauerhafte Konzentration russischer Truppen in Belarus. Daher ist es notwendig, die Ostgrenze Polens zu festigen, die auch die Au\u00dfengrenze der Europ\u00e4ischen Union und der NATO ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Heutzutage, w\u00e4hrend der anhaltenden russischen Aggression, leistet das Vereinigte K\u00f6nigreich der Ukraine eine der gr\u00f6\u00dften Mengen an Milit\u00e4r- und Sicherheitshilfe, und Polen, das ein nat\u00fcrliches daran interessiert ist, dass die Ukraine ihre Verteidigungsf\u00e4higkeiten st\u00e4rkt, arbeitet mit der Ukraine auf einer breiteren Ebene zusammen, die \u00fcber den Sicherheitsrahmen hinausgeht. <em>\u201eDies stellt sie auf eine Stufe mit den Briten, st\u00e4rkt sie innerhalb der Europ\u00e4ischen Union und zeigt, dass Polen Gro\u00dfbritannien in Sicherheitsaufgaben einbindet, an denen die gesamte EU interessiert ist\u201c<\/em> , sagt Serhij Herasymtschuk, stellvertretender Direktor des Au\u00dfenpolitischen Beratungszentrums \u201eUkrainisches Prisma\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEine vertiefte Zusammenarbeit in diesem Dreieck scheint selbstverst\u00e4ndlich zu sein. Es handelt sich letzendlich um zwei L\u00e4nder, die die Bedrohung durch Russland ernst nehmen und sich in verschiedenem Ma\u00dfe damit auseinandergesetzt haben. Da nicht alle NATO-Staaten bereit sind, der russischen Bedrohung entschlossen entgegenzutreten, setzt Gro\u00dfbritannien weiterhin auf die Taktik kleiner B\u00fcndnisse, um in Osteuropa effektiver zu arbeiten. Infolgedessen kann das Dreierb\u00fcndnis als Kleine Entente fungieren, \u00e4hnlich wie Mittel- und Osteuropa einen kleinen Block bildeten und die Ziele der Gro\u00dfen Entente im fr\u00fchen zwanzigsten Jahrhundert teilten\u201c<\/em> , sagt Experte Oleksandr Krajew.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">NATO<\/h4>\n\n\n\n<p>Die NATO ist ein milit\u00e4rpolitisches B\u00fcndnis mit einer mehr als 70-j\u00e4hrigen Geschichte, dessen Hauptaufgabe darin besteht, den Mitgliedstaaten die gegenseitige Verteidigung durch den Einsatz ziviler und milit\u00e4rischer Mittel zu erm\u00f6glichen. Die Organisation dient auch als Forum f\u00fcr die Zusammenarbeit und Konsultation in einer Vielzahl anderer sicherheitsrelevanter Bereiche. Das B\u00fcndnis beruht auf dem Nordatlantikvertrag, der am 4. April 1949 in Washington ausgearbeitet wurde und derzeit zeitlich unbeschr\u00e4nkt gilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten die Sowjetunion und ihre Satellitenstaaten eine wachsende politische und milit\u00e4rische Bedrohung f\u00fcr die westlichen L\u00e4nder dar, was den Abschluss des Vertrags verursachte. Die wichtigsten Bestimmungen des Nordatlantikvertrags, eines Gr\u00fcndungsakts der NATO, betreffen die Grunds\u00e4tze der Selbstverteidigung der Mitgliedstaaten (Artikel 3), die Konsultationen der B\u00fcndnispartner in Sicherheitsfragen (Artikel 4), die gegenseitige Unterst\u00fctzung in einer Situation bewaffneter Aggression, also die sogenannte \u201ekollektive Verteidigung\u201c (Artikel 5), ihre Anwendung auf die Gesamtheit der Gebiete der alliierten Staaten (Artikel 6) sowie die Bedingungen f\u00fcr die Erweiterung der Organisation (Artikel 10).<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Ukraine im Jahr 1991 unabh\u00e4ngig wurde, verfolgte sie zun\u00e4chst eine blockfreie Au\u00dfenpolitik, also beitrat keinen Milit\u00e4rb\u00fcndnissen. Die Ukraine begann ihre Zusammenarbeit mit der NATO im Jahr 1994, doch erst 2002 erkl\u00e4rte sie offiziell ihren Wunsch, dem B\u00fcndnis beizutreten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"739\" height=\"477\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-13.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10986\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-13.png 739w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-13-600x387.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-13-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 739px) 100vw, 739px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wiktor Juschtschenko spricht mit dem US-Pr\u00e4sidenten George W. Bush auf der NATO-Gipfelkonferenz in Bukarest, wo eine der umstrittensten Entscheidungen des B\u00fcndnisses getroffen wurde. Donnerstag, 3. April 2008. Quelle: Wei\u00dfes Haus von Eric Draper.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Jahr 2008 wurde der Ukraine zusammen mit Georgien ein Aktionsplan f\u00fcr die NATO-Mitgliedschaft versprochen, der zur Mitgliedschaft in der NATO f\u00fchren sollte. Die politische Opposition innerhalb der Ukraine und der Widerstand Russlands, das die NATO-Erweiterung als Bedrohung ansah, blockierten jedoch die Beitrittsaussichten der Ukraine, und der Plan wurde nie offiziell vorgeschlagen. Korruption, politische Herausforderungen, das Fehlen ausreichender Reformen und dar\u00fcber hinaus die russische Aggression gegen die Ukraine, die zur Annexion der ukrainischen Gebiete f\u00fchrte, behinderten die Ann\u00e4herung des Landes an die NATO.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz erkannte das ukrainische Parlament im Juni 2017 die NATO-Mitgliedschaft als au\u00dfenpolitisches Ziel des Landes an, und im Februar 2019 wurde das Ziel des Beitritts zur NATO und zur EU in die Verfassung aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ausbruch der russischen Aggression im Jahr 2014, der Annexion der Krim und der Schaffung eines Netzwerks russischer Proxies in den Regionen Donezk und Luhansk reagierte die NATO mit dem Ausbau der Verteidigungsf\u00e4higkeiten des B\u00fcndnisses in Osteuropa und der Einstellung jeglicher ziviler und milit\u00e4rischer Zusammenarbeit mit Russland. F\u00fcr Russland erwies sich aber das Fehlen einer starken konsolidierten Reaktion in der Form von Schritten zur aktiven Unterst\u00fctzung des ukrainischen Widerstands als Signal f\u00fcr die Angemessenheit weiterer Kampagnen gegen die Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der gro\u00dfangelegten russischen Invasion umfasste die Partnerschaft zwischen der Ukraine und der NATO verschiedene Initiativen, zum Beispiel die Verbesserung der F\u00e4higkeiten und der Kompatibilit\u00e4t der Ukraine mit den NATO-Streitkr\u00e4ften, die Erleichterung von Reformen im Verteidigungs- und Sicherheitssektor des Landes und die Unterst\u00fctzung nichtmilit\u00e4rischer Aktivit\u00e4ten wie gemeinsame wissenschaftliche Forschung und \u00f6ffentliche Diplomatie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beitritt der Ukraine zur Organisation war jedoch vom Verhandlungstisch. Zu den \u201eHindernissen\u201c z\u00e4hlten die Zur\u00fcckhaltung der ukrainischen Bev\u00f6lkerung, dem B\u00fcndnis beizutreten (laut Rating-Umfragen wuchs die Unterst\u00fctzung von 19 % im Oktober 2012 auf 47 % im Januar 2016 und 86 % im Jahr 2023 an); die Unm\u00f6glichkeit eines Beitritts aufgrund des anhaltenden Konflikts; sowie die Angst, Russland zu provozieren, die die NATO traditionell von einem tieferen Zusammenarbeit mit der Ukraine abhielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ausbruch des gro\u00dfangelegten russischen Angriffskriegs im Jahr 2022 konnten sich die NATO-Mitgliedstaaten auf eine Mitgliedschaft der Ukraine im B\u00fcndnis nicht einigen, da sie bef\u00fcrchteten, dass dies die Beziehungen zu Russland versch\u00e4rfen und zu einer direkten Beteiligung der NATO am Krieg f\u00fchren w\u00fcrde. Sie unterst\u00fctzten jedoch die Bem\u00fchungen der Ukraine, ihre Unabh\u00e4ngigkeit und territoriale Integrit\u00e4t zu verteidigen. Die NATO-Mitgliedstaaten haben der Ukraine seit Beginn der gro\u00dfangelegten Invasion erhebliche milliardenschwere Milit\u00e4rhilfe geleistet und sich verpflichtet, es \u201eso lange wie n\u00f6tig\u201c weiterzumachen. So hat die Ukraine bereits eine gro\u00dfe Anzahl von Standardwaffensystemen der NATO erhalten, die das ukrainische Milit\u00e4r langfristig deutlich n\u00e4her an die NATO-Standards bringen werden, da die Waffen aus der Sowjetzeit auf dem Schlachtfeld schnell auslaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die erfolgreiche Verteidigung der Ukraine gegen die russische Offensive machte sie tats\u00e4chlich zu einem aussichtsreicheren Verb\u00fcndeten f\u00fcr die NATO. Die Ukraine hat jetzt eine der gr\u00f6\u00dften Armeen in Europa, die durch den Kampf gest\u00e4hlt und darauf trainiert ist, moderne westliche Waffen unter realen Kampfbedingungen einzusetzen. Zudem werden die Operationen der ukrainischen Einheiten, die gegen einen viel zahlreicheren Feind ausgef\u00fchrt wurden, derzeit analysiert, um eine effektivere und schnellere Reaktion der Organisation auf potenzielle Sicherheitsbedrohungen zu erm\u00f6glichen. Somit wird der m\u00f6gliche Beitritt der Ukraine das milit\u00e4rische Potenzial des B\u00fcndnisses erheblich st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"490\" src=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-14.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10987\" srcset=\"https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-14.png 735w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-14-600x400.png 600w, https:\/\/tdcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-14-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj k\u00fcndigte am 30. September 20222 \u00fcberraschend einen Antrag zum beschleunigten NATO-Beitritt an. Foto: Pr\u00e4sidialamt der Ukraine. <\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bemerkenswert ist, dass Russlands Krieg gegen die Ukraine den Beitritt zweier weiterer L\u00e4nder zur NATO veranlasste, n\u00e4mlich Schweden und Finnland. Sie beantragten den Beitritt nach dem vereinfachten Verfahren (ohne Aktionsplan f\u00fcr die Mitgliedschaft), was auch die Ukraine am 30. September 2022 tat. Und obwohl es noch keine explizite Einigung \u00fcber den Beitritt der Ukraine gibt, besteht nun die Hoffnung, dass die Worte von NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg, dass \u201edie T\u00fcr zur NATO offensteht\u201c, eine praktische Umsetzung finden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuelle Situation hat viele der fr\u00fcheren Argumente gegen die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO entkr\u00e4ftet, daher scheinen die Aussichten auf einen Beitritt zum B\u00fcndnis nach dem Krieg realer denn je. Die Mitgliedschaft der Ukraine im B\u00fcndnis sollte das ewige Problem l\u00f6sen, dass die Ukraine als Pufferzone zwischen der NATO und Russland dient, sowie Frieden und Wohlstand in Osteuropa gew\u00e4hrleisten, was ohne wirksame Mechanismen zur Eind\u00e4mmung der aggressiven Haltung feindlicher L\u00e4nder unm\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die Politik der Ukraine zur Aufnahme einer sicherheitsrelevanten Zusammenarbeit eine vern\u00fcnftige Entscheidung ist, die ihr Ansehen auf der internationalen B\u00fchne st\u00e4rkt. Durch ihre Bereitschaft, ein verl\u00e4sslicher Verb\u00fcndeter zu sein und ihrer Verantwortung nachzukommen, erh\u00f6ht die Ukraine ihre Chancen, geh\u00f6rt und als wertvoller Partner anerkannt zu werden. Das Lublin-Dreieck und der britisch-polnisch-ukrainische trilaterale Pakt tragen bereits zu den Bem\u00fchungen der Ukraine bei, ihre Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t zu verteidigen, und diese Partnerschaften haben das Potenzial, sich zu einem Sicherheitsb\u00fcndnis mit starken Garantien zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wunsch der Ukraine, der NATO beizutreten, muss jedoch noch verwirklicht werden, und der Weg voran bleibt ungewiss. Obwohl das Ziel der Ukraine, NATO-Mitglied zu werden, in Zukunft realisiert werden k\u00f6nnte, ist es auf verschiedenen Faktoren angewiesen, darunter eine totale Niederlage Russlands. Trotz dieser Hindernisse sind die Bem\u00fchungen der Ukraine zur F\u00f6rderung der Sicherheitszusammenarbeit zu begr\u00fc\u00dfen und k\u00f6nnen allen Akteuren zugutekommen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>States are the only subjects of international law, that possess international legal capacity, i.e.: to maintain diplomatic and consular relations, participate in international organizations, enter into agreements, bear international responsibility, have their citizenship, etc. As a participant in international relations, Ukraine must understand its goals, needs, options for action, and the means at its disposal [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":10983,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[59,13,58],"tags":[],"topic":[91,110,87,86],"class_list":["post-10979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-eng-central-eastern-europe","category-en-analyses","category-eng-western-europe","topic-eu","topic-nato","topic-security","topic-ukraine"],"mb":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v25.6 (Yoast SEO v25.6) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Perspectives of Ukraine\u2019s Security Umbrella: The Country\u2019s Latest Pacts and Alliances - Transatlantic Dialogue Center<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Gain insights into Ukraine&#039;s evolving security landscape as we delve into the country&#039;s latest pacts and alliances. 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